Theater

Das Unterrichtsfach Theater im Überblick

Theater ist ein Unterrichtsfach, dabei auch Spiellust und Spaß am Experimentieren. Der Unterricht eröffnet Möglichkeiten, sich in verschiedenen Rollen und Verhaltensweisen auszuprobieren und diese zu reflektieren. Es bedeutet ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand und mobilisiert die eigene Vorstellungskraft und die Kreativität. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig, ganz unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten können ausgelebt werden. In Auseinandersetzung mit einer Textgrundlage entsteht „erlebte“ Interpretation. Das Theaterspiel stärkt das Selbstvertrauen und fordert den Teamgeist, die Bereitschaft zur Kooperation, aber auch das Durchhaltevermögen.
Ab der 9. Klasse wählen die Schüler zwischen Kunst, Musik und Theater im sogenannten Wahlpflichtbereich, können aber darüber hinaus an weiteren künstlerischen AGs, insbesondere an Chor, Orchester und Bands teilnehmen.  In der Studienstufe ist Theater für alle Schüler wählbar; sie können in diesem Fach auch eine Abiturprüfung ablegen. Jede Gruppe macht im Laufe eines Schuljahres mindestens eine Aufführung. Zur Vorbereitung wird die Bereitschaft zur Mehrarbeit erwartet, z.B. Texte verfassen und lernen sowie mindestens ein verbindlicher Wochenendprobentag pro Aufführung.

Jahrgangsstufen 5/6

In der Sommerprojektzeit finden täglich wechselnde Workshops zum Kennenlernen von grundlegenden Theater-Konzepten statt.
Eine Auswahl aus den letzten Jahren:

  • Spiel mit einem Requisit, Status darstellen, Emotionen darstellen, Spiel mit Musik, Märchen spielen, Schattentheater etc.
  • Ein eigenes Stück mit selbst gebauten Marionetten entwickeln
  • Besuch einer Theateraufführung

Jahrgangsstufe 9

Der Fokus liegt auf der Aneignung von Grundlagenwissen, auf der Stärkung der Gruppe und dem Spaß am Spiel.

  • Auseinandersetzung mit den Themenfeldern „Körper und Raum“, „Spieler und Requisit“, „Stimme und Bewegung“ und „Zeit und Rhythmus“
  • Schriftliche Arbeitsaufträge wie Protokolle, Rollenbiographien, eigene Texte, präzise Regieanweisungen finden Anwendung
  • Festigung des Zusammenspiels und Aufbau gegenseitigen Vertrauens innerhalb der Gruppe
  • Kennenlernen und Anwenden der theaterspezifischen Feedback-Kultur
  • Besuch einer Theateraufführung

Jahrgangsstufe 10

Vertiefung der oben genannten Gestaltungsfelder.

Die Schüler*innen arbeiten  zunehmend eigenverantwortlich an größeren gestalterischen Aufgaben.

  • Auseinandersetzung mit den Themenfeldern „Körper und Raum“, „Spieler und Requisit“, „Stimme und Bewegung“ und „Zeit und Rhythmus“
  • Schriftliche Arbeitsaufträge wie Protokolle, Rollenbiographien, eigene Texte, präzise Regieanweisungen finden häufiger Anwendung
  • Ausgestaltung der Feedback-Kultur
  • Besuch einer Theateraufführung

Studienstufe

Die Schüler*innen arbeiten intensiv an einem Thema unter Verwendung von Sekundärliteratur und gestalten dieses mit diversen theatralen Mitteln. Die Entwicklung eines Stücks kann dabei sowohl auf der Grundlage eines Textes als auch in Eigenregie erfolgen.

  • Aneignung von theatertheoretischem Wissen und ihre Anwendung auf das eigene Stück (Klassisches Theater versus postmoderne Methoden)
  • Erweiterung des Spektrums gestalterischer Möglichkeiten
  • Auseinandersetzung mit den Aufgabenfeldern Regie und Dramaturgie
  • Besuch einer Theateraufführung

Fachbereich Theater

Lehrkräfte:

Nele Berends
Bernd-Ulrich Fritz
Carola Michelis-Hase
Amélie von Prittwitz
Sophia Sieveking
André Zabel

Fachbereichsleitung:

Amélie von Prittwitz

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